Bronzemedaille an der IOI 2017

Nicolas Camenisch gewann eine Bronzemedaille an der IOI.

Johannes Kapfhammer
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Aus über 80 Ländern reisten Teams für die 29. Internationale Informatikolympiade IOI in Teheran an. Die Olympiade in Teheran ging am Donnerstag, 3. August 2017 mit einer feierlichen Medaillenzeremonie zu Ende. Die 304 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 84 Ländern wurden mit 157 Medaillen geehrt – für ihre schlauen Algorithmen, die sie an den beiden Prüfungstagen entwickelten.

Eine der Bronzemedaillen geht an den Aargauer Schüler Nicolas Camenisch (Kantonsschule Wettingen, AG) aus Oberwil-Lieli. Er belegt den Rang 147 von insgesamt 304 Rängen. Für Nicolas ist es bereits die zweite Medaille in diesem Olympiaden-Sommer, nach der Bronzemedaille an der CEOI Mitte Juli.

Der Freiburger Ian Boschung (Collège St. Michel, FR) aus Düdingen erreichte Rang 159. Damit hat er die Bronzemedaille knapp um 2 Ränge verpasst. Fabian Haller (Neue Kantonsschule Aarau, AG) aus Aarau Rohr und Jan Schär (Kantonsschule Olten, SO) aus Schönenwerd machten das Schweizer Team komplett. Johannes Kapfhammer, Teamleiter der Schweiz und Präsident der Schweizer Informatikolympiade zeigt sich erfreut: “Wir sind stolz auf die Bronzemedaille von Nicolas.”

An zwei Prüfungstagen programmierten die Jugendlichen um die Wette. Sie kreierten insgesamt sechs Algorithmen, pro Tag standen ihnen dazu fünf Stunden zur Verfügung. Eine Aufgabe bestand darin, einen Algorithmus zu erfinden, der dem Bibliothekar in der Nationalbibliothek in Teheran hilft, die Bücher neu zu ordnen. Diese Aufgabe aus der Logistikoptimierung war eine echte Herausforderung für die jungen Talente. Dazu Nicolas Camenisch: “Die Aufgaben waren spannend, aber auch echt schwierig. Ich habe mich während dem Programmieren öfters gefragt, ob die anderen auch so gefordert sind wie ich.“